Die ursprünglich aus dem Bordelais stammende Carménère-Rebe wurde durch die Reblaus in ihrem Heimatland faktisch ausgerottet. Doch durch Zufall hatten einige Weinbauern, die nach Chile auswanderten, diese Rebe im Gepäck, hielten sie jedoch für Merlot. Erst ein alter Franzose, der die Traube noch aus seiner Jugend kannte, klärte den Irrtum auf. Seitdem ist Chile die Heimat des Carménère, wo er prächtige Weine hervorbringt.
Wenn Sie Merlot mögen, werden Sie Carménère lieben! Der Wein präsentiert sich in tiefem Violettrot, duftet nach dem Dekantieren leicht süßlich von roten Johannisbeeren und knackigen Kirschen, ist mit einem reifen, festen Körper ausgestattet, saftig, kraftvoll und fest. Ein Fest für Weinfreunde, die Weine mit eigenem Charakter bevorzugen.

